Information für Patientinnen, Patienten und Angehörige

Verhaltenstherapie in der IVV – Ambulanz

Wir freuen uns, dass Sie sich für eine Behandlung in unserer Institutsambulanz interessieren. Wir behandeln Patientinnen und Patienten mit Depressionen, Ängsten, Zwangsstörungen, Traumata, Essstörungen, psychosomatischen Erkrankungen und psychischen Problemen im Zusammenhang mit Arbeitsplatzproblemen, wie z.B. Mobbing und Burnout und auch im Zusammenhang mit körperlichen Erkrankungen.

Zunächst erfolgt ein Vorgespräch bei einem unserer Lehrtherapeuten. Hier möchten wir klären, ob wir Ihnen eine Behandlung anbieten können und Ihnen erste Informationen über den Ablauf einer Therapie geben.

Nach Ablauf der Wartezeit bekommen Sie dann einen Behandlungsplatz bei einem Ihnen persönlich zugewiesenen Therapeuten.
In einer ersten Phase von bis zu 4 Probesitzungen erfolgt eine genauere Diagnostik und Sie können noch einmal prüfen, ob das Behandlungsangebot für Sie auch persönlich das Richtige ist.

Nach dieser Phase wird ein Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt. Eine Verhaltenstherapie umfasst in der Regel als Kurzzeittherapie (KZT) 2 mal 12 und als Langzeittherapie (LZT) bis zu 60 Einzelsitzungen mit ca. einer Wochenstunde. Im Einzelfall können sich an eine LZT bis zu 16 Sitzungen zur Rückfallprophylaxe anschließen. Im Rahmen der Verhaltenstherapie werden die Zusammenhänge zwischen Ihren Beschwerden, Ihren Gefühlen, Gedanken, Verhaltensweisen und Gewohnheiten und Ihren zwischenmenschlichen Beziehungsmustern erarbeitet. Auch biographische Hintergründe und Ihre aktuellen Lebensumstände finden die notwendige Berücksichtigung.

Aus dem so gewonnenen ganz individuellen Verständnis Ihrer Erkrankung heraus werden dann gemeinsam mit Ihrem Therapeuten konkrete Therapieziele bezogen auf das bei Ihnen vorliegende Krankheitsbild sowie auf Ihre persönliche Lebenssituation entwickelt und Ihnen darauf abgestimmte Behandlungsmaßnahmen sowie hilfreiche Strategien vermittelt. Diese können Sie dann in Ihrem Umfeld erproben und umsetzen.

Die Therapie wird von Master- Psychologinnen und -Psychologen sowie von approbierten Ärztinnen bzw. Ärzten unter fortlaufender Supervision durch Lehrtherapeuten als qualitätssichernder Maßnahme durchgeführt und ist Bestandteil der berufsbegleitenden Psychotherapieaus- bzw. –weiterbildung.

Terminabsprachen

Sobald ein Therapieplatz frei wird, setzt sich unser Sekretariat oder Ihr Therapeut zwecks erster Terminvereinbarung mit Ihnen in Verbindung.

Die Therapiesitzungen finden in den Räumen der IVV-Ambulanz Altforweiler oder in den Räumen der MEDIAN Klinik Berus statt. Die weiteren Termine werden von ihrem Therapeuten mit Ihnen vereinbart.

In dringenden Fällen können Sie an der Rezeption der MEDIAN Klinik Berus eine Nachricht für Ihre Therapeutin oder Ihren Therapeuten hinterlassen.

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